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Die "Neue Seidenstraße"

Mi, 4. März 2020
19:30-21:00 Uhr

Die Seidenstraße verband von der Antike bis zum ausgehenden Mittelalter Zentralasien mit Europa und war eine der wichtigsten globalen Handelsrouten. Erst mit der weltumspannenden Seefahrt verlor sie ihre Bedeutung. Die sonst eher nüchterne chinesische Führung unter Xi Jinping knüpft an diese Tradition an.
Beschreibung
Ihr Projekt "Die neue Seidenstraße" sprengt alle Dimensionen des weltweiten Handels und bezieht auch Regionen ein, die nie etwas mit der historischen Seidenstraße zu tun hatten, wie Sri Lanka oder Tansania. In Europa sind vor allem Italien und Griechenland Objekte der chinesischen Begierden, aber auch Deutschland gehört dazu. Schon lange ist Duisburg ein wichtiger Verladebahnhof für chinesische Güterzüge. China investiert Milliarden für Verkehrswege und Häfen jeder Art. Während die einen durch die Investitionen einen wirtschaftlichen Aufschwung erhoffen, sehen die anderen darin eine Strategie Chinas, Abhängigkeiten zu schaffen und seine wirtschaftliche Dominanz weltweit auszudehnen. Ausgehend von dem historischen Vorläufer beleuchtet der Lichtbildervortrag die chinesischen Expansionsbestrebungen von verschiedenen Seiten.

Klemens Ludwig ist langjähriger Mitarbeiter der Gesellschaft für bedrohte Völker und der Tibet Initiative Deutschland. Er hat Tibet und China 1986 zum ersten Mal bereist und seitdem immer wieder, bis ihm China 2004 das Visum verweigert hat. Klemens Ludwig pflegt enge Kontakte zu den Tibetern im Exil und chinesischen Minderheiten. Zahlreiche Buchpublikationen und Reiseleitungen im Himalaya.
Veranstaltungsort
vhs Volkshochschule
Kirchplatz 3
75365 Calw
Kosten
6,00 Euro
Hinweise
Keine Anmeldung erforderlich

Diese Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt
Veranstalter
Volkshochschule Calw e. V.
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